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Wie überall auf
der Welt, gibt es auch auf der Insel Mallorca Kriminalität und
Verbrechen. Leider wird durch die Medien dieses aber
oft verharmlost und lieber das Bild eines heilen Inselparadieses
gemalt. Dem ist aber nicht so! Wer einmal durch die
Strassen von Mallorcas Dörfern und Städten geht, wird
feststellen, wie die Bewohner ihre Häuser und Grundstücke mit
Mauern, Eisengittern und Wachhunden umgeben. Ein Bild das man
aus Deutschland in dieser Form nicht kennt. Wir versuchen nun
die verschiedenen Formen der Kriminalität aufzuzeigen um sie
als Urlauber vor einem Unglück zu bewahren.
Blumenfrauen in Palma de
Mallorca
Was sich so freundlich anhört, ist eine der übelsten Formen
des Taschendiebstahls. Auf einem Spaziergang, z.B. an der
Kathedrale La Seu hält Ihnen eine ältere Frau (einheimisch
aussehend, traditionell gekleidet) eine Blume oder einen Zweig
entgegen. Gerührt von soviel Gastfreundlichkeit zücken sie
Ihre Brieftasche um der Frau ein paar Münzen als Dank zu geben. Sie
gehen weiter und erfreuen sich an der Blume, spätestens beim
nächsten Blick in Ihre Brieftasche müssen Sie entsetzt
feststellen, dass sie ganz fehlt oder um einige Geldscheine
erleichtert wurde. Beliebt ist dieser Trick auch mit
Säuglingen oder Kleinkindern, die einem entgegen gehalten
werden. Nehmen sie das Kind auf den Arm, dann ist es zu spät.
Meistens fehlen dann Geldbörse und Papiere.

oft an belebten Orten anzutreffen
Wechselgeldbetrug
Sie sind in Urlaubsstimmung bestellen etwas in einer Bar oder
einem Supermarkt, bezahlen nehmen das Wechselgeld und müssen
entsetzt feststellen, dass der Verkäufer oder Kellner ihnen
statt auf 50,- € nur auf 20,- € herausgegeben haben. Eine
Masche die vielen Urlaubern regelmäßig passiert. Unser Rat,
nach Möglichkeit passend bezahlen und nie mit großen Scheinen.
Dieser Betrug passiert oft in sehr kleinen Läden, wo sich
schlecht bezahlte Angestellte ein Zubrot verdienen wollen.
Sollte ihnen so ein Betrug passiert sein, fordern sie
lautstark ihr Geld zurück oder rufen am besten gleich die
Polizei. Meistens bekommen sie dann sehr schnell das fehlende
Geld zurück.
Hütchenspieler in Arenal
Eigentlich sollte dieses Gewerbe ausgestorben sein, aber es
fallen immer wieder Touristen auf den ältesten Trick der Welt
herein. Am Anfang gewinnt man einen kleinen Betrag, dann setzt
man mehr Geld und verliert. Besonders in Arenal anzutreffen,
die Polizei scheint ein Auge zuzudrücken.
Prostitution an der Playa und in Palma
Das älteste Gewerbe der Welt hat auch auf Mallorca eine lange
Tradition. Schon oft wurde ein ahnungsloser Tourist, der mit
einer vermeintlichen Prostituierten mitging, in einer
Seitenstraße überfallen und beraubt.
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